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Aktuelles

Spekulationen über Dalai Lama-Nachfolger

Im Geburtstagsinterview mit einer großen deutschen Boulevardzeitung antwortete „Seine Heiligkeit“ auf die Frage, ob es tatsächlich eine Orakelvorhersage hinsichtlich seiner Lebensspanne gebe: „Es gibt eine etwa 200 Jahre alte Prophezeiung. Die besagt, dass der Dalai Lama, der Tibet verlassen müsste, 113 Jahre alt wird. Und dann hatte ich in den 60er-Jahren auch noch einen Traum, der darauf hinwies, dass ich 113 Jahre alt werde.“

Verhaltener Geburtstagsjubel

Anfang Juli feierte der Dalai Lama seinen 75. Geburtstag. Anders als sonst gab es diesmal relativ wenige Lobeshymnen, die Reaktionen der Medien fielen spürbar verhaltener, viele Artikel sehr sachlich und ziemlich kurz aus.

Sex im tibetischen Buddhismus

Der Begriff Tantra ist den meisten Menschen in Europa geläufig, doch die Vorstellungen, was darunter genau zu verstehen ist, sind meist vage. In welchem Verhältnis „Erleuchtung“ und Sexualität im tibetischen Buddhismus wirklich stehen, beleuchtet ein Artikel in der Frühjahrsausgabe der Zeitschrift EMMA.

Dalai Lama-Kontroverse in Marburg

In dem beschaulichen Städtchen Marburg an der Lahn, einstmals glänzend durch kritische Gesellschaftstheorie in der Tradition Wolfgang Abendroths, fand Ende August 2009 im Rahmen des von dem Friedens- und Konfliktforscher Johannes M. Becker initiierten „Politischen Salons“ eine Podiumsdiskussion statt: „Der Dalai Lama – Kontroversen um eine Persönlichkeit“.

"Falsche" Zen-Meister in der Kritik

Kurz vor dem Besuch des Dalai Lama in Frankfurt macht eine innerbuddhistische Skandalgeschichte die Runde: Der buddhistische Angkor-Verlag bezichtigt den Begründer und Abt der Phat Hue-Pagode in Frankfurt, Thich Thien Son (42), in einer Pressemitteilung des Etikettenschwindels. Thien Son und die Phat Hue-Pagode firmieren als Mitveranstalter des Megaevents mit dem Dalai Lama.

Ehrendoktorwürde für den Ozean der Weisheit

Fast immer, wenn der Dalai Lama Europa oder die USA besucht, wird ihm von irgendeiner Universität ein Ehrendoktorhut angetragen. Im Sommer 2009 führt ihn sein Weg nach Hessen, wo sein Freund Roland Koch regiert. Und die Universität Marburg beeilt sich, den Ozean der Weisheit in den Stand eines Doktors honoris causa zu erheben.

Jahrestag der Flucht des Dalai Lama aus Tibet

Zum 50. Jahrestag der Flucht des Dalai Lama aus Tibet haben sich nur wenige Medien um eine kritische oder auch nur ausgewogene Darstellung der Ereignisse bemüht. Meist wurde die Propaganda des Dalai Lama vom „Volksaufstand“ im März 1959 unhinterfragt übernommen. Die tatsächlich Mitte des 20. Jahrhunderts in Tibet herrschenden Zustände werden beschönigt; so ist in einem Artikel auf Focus online die Rede von der „Feudalherrschaft im 19. Jahrhundert“ – tatsächlich jedoch hatte diese (einschließlich Schuldknechtschaft und Leibeigenschaft) bis zum Einmarsch der chinesischen Volksbefreiungsarmee Bestand.

Deutscher Medienpreis 2008 geht an den Dalai Lama

Der Dalai Lama erhält den Deutschen Medienpreis 2008, der alljährlich durch das Marktforschungsunternehmen Media Control an eine Person von „herausragender Bedeutung“ für die Zeitgeschichte vergeben wird. Ermittelt wird der Preisträger durch eine Umfrage unter den „Chefredakteuren der reichweitenstärksten und einflussreichsten Medien in Deutschland“. In einem Kommentar kritisiert Tibet-Experte Colin Goldner die Entscheidung. Mit der Wahl des Dalai Lama klopfen sich die deutschen Medien für ihre Berichterstattung über „Seine Heiligkeit“ und die Lage in Tibet selbst auf die Schulter. Angesichts der erbärmlichen Rolle, die sie während der Krawalle in Lhasa im März vergangenen Jahres gespielt haben, wäre Selbstkritik eher angesagt gewesen.

Blumencron bei UN-Flüchtlingskommissariat unbekannt

Im Dezember wurde anläßlich ihres Auftritts in der ZDF-Spendengala Ein Herz für Kinder Kritik an der Buchautorin Maria Blumencron laut. Ihre dramatischen Berichte über die Flucht tibetischer Kinder über den Himalaya seien in zentralen Punkten unglaubwürdig, so die Vorwürfe. Weitere Recherchen des Tibetspezialisten Colin Goldner zeigen, daß die Skepsis gegenüber der vermeintlichen Fluchthelferin nur zu berechtigt war.

Märchenstunde der Maria Blumencron

Seit langem schon kursieren Geschichten über tibetische Kinder, die aufgrund der Zustände unter der chinesischen Militärdiktatur zu Fuß über den Himalaya nach Nepal oder Indien fliehen müssen. Nun reist die Schauspielerin Maria Blumencron durch die Lande und stellt ihr im Frühjahr erschienenes Buch vor. Doch in den von ihr erzählten Geschichten verschwimmt die Grenze zwischen Dichtung und Wahrheit.

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